Tara Drifteisstation (Frankreich) |
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Frankreich |
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Das Polar-Forschungsschiff «Tara» befindet sich seit 5. September 2006 gut 800 Kilometer nördlich des sibirischen Tiksi. Die Besatzung des Schiffes will etwa zwei Jahre im Eis ausharren und sich knapp 2000 Kilometer durch den Arktischen Ozean treiben lassen. Im Sommer 2008 soll die «Tara» in der Nähe von Spitzbergen wieder frei schwimmen. Mit Hilfe der mobilen Forschungsstation wollen Experten u.a. Auswirkungen des Klimawandels auf das Packeis, die dort lebenden Menschen und Tiere beobachten. |
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Die Expeditionsmitglieder wollen die Auswirkungen des Klimawandels untersuchen. Dazu gehören meteorologische Beobachtungen bis in zwei Kilometer Höhe mit Helium gefüllten Sonden, eine Bestimmung der Strahlungsbilanz, Messungen von Wassergehalt, Dichte und Dicke der Schneeschicht, sowie der Dicke der Eisschollen. Untersuchung der Wasserschichten auf Temperatur und Salzgehalt mit an Kabeln befestigten Sonden bis in 4000 Meter Tiefe. Das Meerwasser soll auf seinen Gehalt an dem Sauerstoff-Isotop untersucht werden, um den Anteil an Süsswasser vom Festland zu bestimmen. Mit dem Jod-Isotop kann zurückverfolgt werden, ob Rückstände aus den Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague und Sellafield bis in die Arktis geraten sind. |
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Das Schiff gehörte früher unter dem Namen «Seamaster» dem neuseeländischen Sportsegler Sir Peter Blake, der im Dezember 2001 auf dem Schiff während einer Expedition im Amazonas-Delta von Flusspiraten ermordet wurde. |
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Bericht aus Berliner Morgen Post lesen |
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